Reformationsdekade in der Landeskirche Hannovers

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Gegenseitig voneinander lernen

von Wencke Breyer, Windhuk (Namibia)

„Gefühlt bin ich bereits länger hier und nicht erst seit dem 5. Mai. Die Vorversammlung ("Pre-Assembly") der Frauen war inhaltlich so intensiv und das Programm so dicht, dass es mir vorkommt, als hätte ich nicht etwas mehr als vier Tage Pre-Assembly hinter mir, sondern eine ganze Woche. Mir hat diese Zeit vor allem die Angst vor meiner Arbeit im policy and reference committee (Grundsatz- und Weisungsausschuss) genommen und das nicht nur, weil man bereits die weiblichen Mitglieder des Committees kennenlernen konnte. Ich fand es gut, dass Heike Conrads und ich als hannoversche Delegierte bei der Pre-Assembly vertreten waren und damit die einzigen Frauen aus der deutschen Delegation; auch insgesamt war Europa eher unterrepräsentiert.

Es ist ein wichtiges Zeichen, wenn wir als europäische Frauen in Kirche an solchen Pre-Assemblys teilnehmen - gerade um die Frauen in den anderen Ländern des Lutherischen Weltbundes zu unterstützen. Wir bestärken sie so darin, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Und wir können von ihnen lernen, dass wir auch Frau sein dürfen, wenn wir in Kirche was erreichen wollen und dafür nicht männliches Verhalten an den Tag legen müssen.

Ich fand es gut in den intensiven Working-Gruppen immer mit denselben Frauen an den Themen der Vollversammlung zu arbeiten und so von den Erfahrungen der Frauen vor allem aus den afrikanischen Ländern zu hören. Themen, die uns in der Pre-Assembly beschäftigt haben, waren Zugang zu theologischer Bildung, Ordination von Frauen, Gender justice policy, sexuelle und gender-begründete Gewalt (sexual and gender-based violence) und menschlicher illegaler Handel (human trafficking).  Das sind Themen, die gerade auch in den afrikanischen Ländern sehr wichtig sind. Und es ist ein wichtiges Zeichen, dass sie starken Einzug in die abschließende Message der Pre-Assembly erhalten.“

Wencke Breyer ist Delegierte bei der Vollversammlung der Lutherischen Weltbundes in Namibia

Fotos: Vollversammlung (Foto: Wencke Breyer), Delegierte aus der Landeskirche Hannovers (Foto: Dirk-Michael Grötzsch), Delegierte aus Niedersachsen (Foto: Dirk-Michael Grötzsch)

Bild: Wencke Breyer, Dirk-Michael Grötzsch

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Menschenrechtler aus Swasiland zu Gast

Als engagiertes Mitglied im Netzwerk besorgter Kirchenführer spricht am 22. Mai um 19 Uhr im Hanns-Lilje-Haus Pastor Zwanini Shabalala über die aktuelle Situation in Swasiland: Fernab der Weltöffentlichkeit werden Freiheitsrechte beschnitten, die Organisationen wie Amnesty International als desolat beklagen. Bereits vor zwei Jahren war Shabalala Gast des Büros für internationale kirchliche Zusammenarbeit in Hannover. Der Pastor der lutherischen Kirche im südlichen Afrika (ELCSA) engagiert sich im Netzwerk Besorgte Kirchenführer.

Programmflyer (PDF)

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Bild: ELM

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Experte für christliche Kunst spricht in der Fachhochschule für interkulturelle Theolgie

Für Prof. Volker Küster sind die Bilder des Künstlers und Theologen Solomon Raj ein faszinierendes Beispiel indischer christlicher Kunst. Warum, erläutert der Mainzer Religions- und Missionswissenschaftler im Rahmen der Ausstellung "Befreit!" am Montag, 15. Mai, bei einer Führung ab 18 Uhr durch die aktuelle Ausstellung im Hermannsburger Ludwig-Harms-Haus und ab 19 Uhr mit einem Vortrag im Auditorium der Fachhochschule für interkulturelle Theologie.

Die Ausstellung kann bei Interesse beim Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen entliehen werden. Informationen zum Rahmenprogramm (PDF) von "Befreit!"

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Bild: ELM

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Verborgene Reformatorinnen

Ramabai Dongre Medhavi war indische Christin, Sozialarbeiterin und Gelehrte und sie steht für viele unbekannte Kirchenfrauen, deren Bedeutung unterschätzt wird, wenn sie denn überhaupt wahrgenommen werden.

Das im März erschienene Magazin Mitmachen stellt sie vor: Frauen, die Reformen
eingeleitet haben, die der Kirche und Gesellschaft eine Menge gegeben haben, gläubige Frauen. Sie wurden nicht oder kaum in der Geschichte anerkannt.

Wer das Heft nicht abonniert hat, kann es auf der Seite des niedersächsischen Missionswerks online lesen ...
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Bild: Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen

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Gemeindebriefvorlagen

Vorlagen mit Basisinformationen für die Kirchentage auf dem Weg, z.B. für Gemeindebriefe. Die Infos sind auf allen PDFs identisch.
Für DIN A4 und DIN A5 Publikationen gibt es je eine schwarz-weiße und eine farbige Vorlage. Diese Dateien können direkt in Publikationen übernommen werden. Es müssen keine Abdruckrechte eingeholt werden. 
Weitere Informationen: Projektbüro Reformprozess – Reformationsjubiläum 2017, henning.kiene@ekd.de
Dokument: 20161107_kirchentag... (ZIP)
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Bild: rpi-virtuell

Reformation - Materialsammlung für den Unterricht

Eine übersichtliche Zusammenfassung für Religionslehrer und Religionslehrerinnen in einem Reformations-Special: „Wie gehen wir im Religionsunterricht an das Reformationsjahr heran – Welche Kompetenzen sollen meine Schüler und Schülerinnen erwerben?“
Dazu werden zurzeit so viele Ideen auf den Markt gebracht, dass die Übersicht leicht verloren geht. Das rpi hat die Veröffentlichungen für Sie sortiert und in folgenden Blöcken zusammengefasst:
– Unterrichtsentwürfe
– Projektideen
– Medien
– Praxistipps wie Arbeitsblätter, Online-Spiele u.a.m.
– Spiele
– Kostenpflichtige Materialien

Hier geht’s zur Materialsammlung Reformation >
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Mittwoch, 19. Oktober 2016, 10 bis 16:30 Uhr

Studientag "Kirchenentwicklung in der Stadt"

Eine Zusammenarbeit von Kirche², Missio und ELM. Programm (PDF)

Das Versprechen der Stadt lockt immer mehr Menschen in die Metropolen. 2050, so Prognosen, wird die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten leben. Plurale Lebensstile und religiöse Vielfalt, globale Horizonte und lokale Verankerung, Interkulturalität und Geschlechterverhältnisse werden zur Herausforderung fur eine urbane Christenheit.

Wie können kirchliche Formen gestaltet werden, die die facettenreiche Kultur der Stadt aufnehmen, um die Relevanz des christlichen Glaubens zum Ausdruck zu bringen?

In dem weltkirchlichen Horizont der katholischen Kirche und dem internationalen Netzwerk evangelischer Kirchen spielt die Frage nach einer urbanen Neuformatierung der Kirche eine große Rolle. Nur ökumenisch und in interkultureller Weite kann sie angemessen bearbeitet werden.

Vortragende: Prof. Dr. Margrit Eckholt (Osnabrück), Felix Eiffler (IEEG Greifswald) P. Simon Boiser (Philippinenseelsorger Hamburg, Simone Knapp (KASA Heidelberg), Matthias Kaune (Hildesheim), Harald Sommerfeld (Gemeinsam für Berlin), Nick Elorm, (FIT) und anderen.

Zielgruppe: Eingeladen sind Menschen, die sich fur Kirchenentwicklung in der Stadt interessieren und dabei gerne uber den eigenen konfessionellen, kulturellen und nationalen Tellerrand blicken.

Veranstaltungsort: International Gospel Center e.V., Hannover
Kosten: 30 Euro

Online-Anmeldung bei www.kirchehochzwei.de
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Bild: ELM/Kirche2

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Reformation und Frauen

500 Jahre Reformation ist nicht nur eine Geschichte, die von Männern gestaltet wurde. Es ist auch eine starke-Frauen-Geschichte. Frauen haben durch ihre Taten und Ideen die Christentumsgeschichte bewegt. Sie haben Kirche, Diakonie und Gesellschaft nachhaltig verändert. Die Schätze, die sie hinterließen – und aktuell hinterlassen – werden allmählich gehoben. Das Frauenwerk unserer Landeskirche unterstützt im Reformationsjubiläum und darüber hinaus diese Arbeit durch verschiedene Veranstaltungen und gibt Hinweise auf Materialien, Literatur und Ausstellungen. Reformation – und besonders der Beitrag von Frauen fordert uns heraus!
Material findet ihr hier >
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Bild: Frauenwerk

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"Heute sind Medien und Technologie wichtig und Kirche muss sie nutzen"

Pastor Samraj aus der südindischen TELC bei der Langen Nacht der Kirchen

„Ich möchte heute über Stille sprechen.“ Der Satz blieb in der vollen Marktkirche nach einem Musikkonzert zunächst unerwidert. Nach und nach blieben immer mehr Menschen stehen und lauschten der Andacht von Dr. Christian Samraj – zuletzt war es dann doch ganz still in der großen Kirche. Pastor Samraj war auf Einladung des hannoverschen Büros des ELM für interkulturelle kirchliche Zusammenarbeit als Vertreter der südindischen Ev.-luth Tamilkirche (TELC) zu Gast. Neben der Andacht in der Marktkirche wirkte er auch an einer Podiumsdiskussion der EKD über protestantische Vielfalt in der Einen Welt mit.

Gefragt nach seiner Einschätzung zur Lage der Kirche in 10 Jahren antwortete Samraj: „Heute sind Medien und Technologie wichtig und Kirche muss sie nutzen. Auch gute Verbindungen in der weltweiten Partnerschaft sind wichtig.“ Und in Erinnerung an den ersten evangelischen Missionar in Indien sagte er: „Bartholomäus Ziegenbalg brauchte 222 Tage nach Indien. Heute dauert die Reise nur 10 Stunden. Kirche muss mit Partnern zu einer weltweiten Familie Gottes werden, damit wir eine starke Stimme haben.“





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Bild: Christian Samraj

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Das ELM bei der Langen Nacht der Kirchen

Am Freitag, 9. September, laden "Hannover und die Eine Welt" ein

Zum 8. Mal findet die Lange Nacht der Kirchen statt. Unter dem Thema „Hannover und die Eine Welt“ laden rund 60 Kirchen und kirchliche Einrichtungen zu einem bunten Programm ein. Auch das ELM ist über seine hannoversche Zweigstelle bei mehreren Veranstaltungen vertreten. So beteiligt sich um 20 Uhr im Kirchenamt der EKD u.a. Dr. Christian Samraj von der Ev.-luth. Tamilkirche (TELC), ELM-Partnerkirche in Südindien, an einer Podiumsdiskussion über protestantische Vielfalt in der Einen Welt. Direktor Michael Thiel nimmt zeitgleich in der Lukaskirche ebenfalls an einem Podium teil mit dem Thema „Spiritualität mit Gefühl und Vernunft – Glauben in der Einen Welt“. Mitarbeitende des ELM sind an weiteren Programmpunkten in der St. Thomas-Kirche mit Schwerpunkt Lateinamerika, in der Bodelschwinghkirche sowie in der Marktkirche beteiligt.

Das komplette Programm finden Sie unter langenachtderkirchen.wir-e.de

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Bild: Lange Nacht der Kirchen

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